Lilienthal-Gymnasium Berlin
Dieser Webauftritt spiegelt den Stand vom 10. Oktober 2015 wider und wird nicht mehr aktualisiert,
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Das Fach Darstellendes Spiel ist seit etwa 20 Jahren ein reguläres Oberstufenfach an etlichen Schulen in Berlin. Es kann im Rahmen der Oberstufe als künstlerisches Fach alternativ oder zusätzlich zu den Fächern Kunst und Musik belegt werden. Insgesamt können bei entsprechender Fächerkombination also bis zu 8 Kurse aus dem künstlerischen Bereich in die Abiturwertung mit eingehen.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 kann das Fach DARSTELLENDES SPIEL als 5. Prüfungskomponente im Abitur gewählt werden.
Auch im Oberstufenkurs findet selbstverständlich eine Fortführung der Schauspielausbildung statt, allerdings nun auf höherem Niveau. Diese Ausbildung ist auch zunehmend an dem Projekt orientiert, das in diesem Schuljahr bearbeitet wird. Im Vordergrund steht jedoch die Produktion einer großen Aufführung, die von den Schülern weitgehend selbst bestimmt durchgeführt wird. Abhängig von den Fähigkeiten des Ensembles beschränkt sich die Aufgabe des Regisseurs mehr oder weniger auf beratende Funktionen. Diese Selbständigkeit wird als Ausbildungsziel angestrebt und soll im 3. und 4. Semester weitgehend erreicht sein.
Dabei werden in verschiedenen Handlungsfeldern theaterästhetische Handlungskompetenzen und überfachliche Kompetenzen erworben:
Wie in jedem Grundkurs wird auch im Fach Darstellendes Spiel pro Semester eine Klausur geschrieben. Diese Klausur ist in der Regel an der Produktion orientiert und kann z.B. ein Bühnenbildentwurf sein, ein Theaterplakat oder eine spielpraktische Klausur. Weitere Klausurthemen waren: Programmheftbeiträge, Regienotate zu einzelnen Szenen, Kostümentwürfe, Rollenbiografien usw.
Zur Stückauswahl: Es stehen alle denkbaren Theaterformen zur Auswahl:
(Detaillierte Erläuterungen sind in den Rahmenplänen zu finden.)
Ob eine Textvorlage originalgetreu gespielt werden soll oder stark adaptiert und verfremdet oder ob zu einem gewählten Thema ein Theaterstück selbst beschrieben wird, ist von der Zusammensetzung der Gruppe und deren Wünschen abhängig.