Chemie

Fachbereichsleiter (Naturwiss.)

  • Herr Becker

Fachlehrer/in

  • Herr Becker
  • Herr Dreger
  • Herr Friedemann
  • Herr Jereczek
  • Frau Weidauer
 

Chemie – die Welt des „Stofflichen“,…

…der Materie – wird zunächst an einfachen Dingen des Umgebungsfeldes der Kinder und Jugendlichen, aber auch orientiert an deren Neugier erfahren, z.B. von der Kerze bis zum Campinggaskocher, vom Heißluftballon bis zum Zeppelin, vom Centstück bis zur Goldmünze(?), von der Atemluft und dem „Badewasser“ bis zur Frage nach Leben auf fremden Planeten etc.

Nach neuen methodischen Gesichtspunkten sollen sowohl forschendes Entwickeln und Planen als auch das Einbringen eigener Fragestellungen (Was braust im Brausepulver? Was ist sauer, was ist süß? Wieso sind manche Stoffe farbig, andere nicht? Wie entsteht ein Foto?) zunehmend in den Vordergrund treten.

Dazu haben wir eine gute Grundausstattung in 3 Praktikumsräumen (zusätzlich ein Fotolabor). Der neueste Raum (Baujahr 2008) hat Vorzeigequalität für andere Schulen mit Fachraumplanungen. So können im Raum 14 bis zu 32 Schüler in Zweiergruppen gleichzeitig experimentieren. Angesichts der dazu notwendigen Bereitstellung von Chemikalien und Geräten (ausreichend vorhanden und auf ordnungsgemäß hohem Niveau gehalten) ist diese Unterrichtsform schwierig, wird aber zunehmend praktiziert.

Unsere Devise lautet: Chemie kann man sehen, hören, riechen, anfassen… und letztlich erfassen. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch unseren Wahlpflichtkursen, in denen in kleineren Arbeitsgruppen, schon ab Klasse 8, zahlreiche Projekte durchgeführt werden, deren Themen aus besonders interessanten Anwendungsgebieten stammen: von Werkstoffen für Sportgeräte/Flugzeuge/Eisenbahnen bis zum Mikrochip, vom Papier bis zum Kleidungsstück, vom Purpur über die Malerei zum Farbbild.

Das sind nur einige Teilthemen aus einem Bereich, in welchem die Schüler auch eigene praktische Erfahrungen sammeln, die ihnen das Herangehen an ein neues Untersuchungsobjekt zunehmend erleichtern. Reagenzgläser mit farbigen Flüssigkeiten

Auch in der Oberstufe werden diese Arbeitsweisen dem Entwicklungsstand des Heranwachsenden angepasst fortgesetzt. Dabei wird trotz aller Durchleuchtung des theoretischen Hintergrundes weiterhin die Anschaulichkeit durch zahlreiche, zumeist von den Schülern selbst durchgeführte Experimente bzw. selbst erstellte Bild-und Textmaterialien erhalten bleiben.

Ziele:

  • Das eigene Selbst und die eigene Umgebung begreifen,
  • Interesse wecken,
  • Grundlagenverständnis für viele Berufe schaffen (z.B. Naturwissenschaften, Pharmazie, Pharmakologie, Ingenieur-wissenschaften, Lebensmittelproduktion und Überwachung, Umwelttechnologie/Sanierung, Medizin/Zahnmedizin/Zahntechnik)
  • und: keine Angst vor chemischen Formeln!

 

C. Becker