Lilienthal-Gymnasium Berlin
Dieser Webauftritt spiegelt den Stand vom 10. Oktober 2015 wider und wird nicht mehr aktualisiert,
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Am 23.4.2015 fand der alljährliche Girls´ und Boys´ Day statt. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen diese Möglichkeit außerschulischen Lernens wahrnehmen. Daher freut uns besonders, dass in diesem Jahr alle 7- und 8-Klässler diesen Tag nutzten, um sich über bestimmte Berufsfelder und bestimmte Studiengänge zu informieren, die für Frauen bzw. Männer eher untypisch sind. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Erfahrungen und Bewertungen kurz schriftlich festgehalten. Diese Feedbacks sind auf einer Stellwand im 1. Stock ausgehängt und werden immer wieder ausgetauscht, um möglichst viele Erfahrungen und Stellungnahmen zu veröffentlichen.
Edda Königstein
03.05.15
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Bei der BVG „Spannung für Mädchen“:
Ich habe viel über die BVG und ihre Elektronik gelernt. Wir haben selber eigene
Sachen erstellt und gelötet. Es wurde vorgestellt, wie U-Bahnen und Straßenbahnen
gebaut werden, wie sie funktionieren und gesteuert werden. Alles mechanisch.
Bei dem SPD Parteivorstand im Willy-Brandt-Haus:
Wir haben ein Gespräch mit Yasmin Fahimi und einer Abgeordneten geführt. Uns wurde
eine Führung durch das Willy-Brandt-Haus geboten. Wir durften in einen Themenbereich
rein schnuppern und haben bei der Produktion eine Postkarte gestaltet.
An der BTK (Akademie für Gestaltung):
Wir haben ein Bild aus verschiedenen Elementen zusammengestellt. Es war schön und
gut, doch ziemlich langweilig… Ich würde es für jemanden empfehlen, der sich wirklich
sehr fürs Malen und Basteln interessiert.
In meinem alten Kindergarten „Drei Käse Hoch“:
Ich habe eine Führung durch die Kita bekommen, es hat sich viel verändert. Ich habe
bei den Mahlzeiten und beim Anziehen geholfen, trotz gebrochenem Arm ging alles glatt
und ich hatte viel Spaß.
In einem Seniorenheim:
Die Veranstalter haben uns das Gelände vorgestellt…, uns erklärt, was man in dem
Beruf so macht…Ich fand den Boys‘ Day okay. Es war nicht so mein Beruf, aber empfehlenswert
ist es trotzdem.
In einem Modeladen:
…Ich habe Preisschilder an Schuhe und Kleider angeklebt. Außerdem habe ich Sachen
aus dem Lager geholt und auf Bügel gehängt und einsortiert. Es war sehr schön!
An der FU bei einem Vortrag über „Die wunderbare Welt der Chemie“:
…Es wurden viele Experimente gezeigt…Ich fand den Girls‘ Day an der FU teilweise
etwas langweilig, weil uns nur Experimente gezeigt wurden. Aber es gab noch einen
Workshop, …bei dem man Experimente machen konnte. Das wäre vielleicht spannender
gewesen.
Bei der Allianz Agentur meines Vaters:
Ich habe eine Haftpflichtversicherung mit meinem Vater verlängert und habe gesehen,
wie und mit welchem Programm Verträge gemacht werden.
Im Kindergarten „Zaubersterne“:
Ich habe mit den Kindern gegessen und gespielt. Außerdem habe ich ihnen beim Anziehen
geholfen und ihnen beim Zähneputzen geholfen…
Im Bauunternehmen Max Bögl:
Ich habe Akten sortiert und war im Zivilgericht, weil die Firma einen Prozess führte.
Am Ende hat Max Bögl den Prozess gewonnen. Es war sehr interessant, weil ich in
verschiedene Berufe hineinschnuppern konnte.
Im Unfallkrankenhaus Berlin:
Dort habe ich einmal hinter die Kulissen blicken können. Ich war auf der Station
für Querschnittsgelähmte. Ich war auch bei der Medizintechnik. Dort habe ich dann
Ultraschallbilder von meinem Hals gemacht. Als letztes war ich auch noch bei den
Physiotherapeuten.
Im Kindergarten der Rudolf-Steiner-Schule:
….Ich habe mit den Kindern gespielt und meine mitgebrachten Bücher vorgelesen…. Mir
würde der Alltag in einem Kindergarten umfassend vorgestellt und ich durfte ihn
selbst miterleben! …Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und es war spannend zu erleben,
wie der Tagesablauf ist…Ich kann es sehr empfehlen, besonders für die, die es mögen,
ihre Zeit in einem etwas lauteren Umfeld zu verbringen.
An der Technische Universität:
Ich habe Neuroprothesen ausprobiert, einen Roboter kennen gelernt und ausprobiert….
Am eigenen Körper gespürt, dass man mit einer Knopfzelle eine Hand steuern kann…
Der Girls-Day hat mir sehr gut gefallen, außer: die langen Wartezeiten. Der Tag
ist empfehlenswert, da man etwas kennen lernt, was man sonst nie probieren dürfte
und es eine tolle Erfahrung ist.
In der Tierarztpraxis Jeanette Koepsel:
Man durfte bei den einzelnen Behandlungen und Operationen der Tiere zuschauen und
sogar ein klein wenig helfen…. Mir hat der Girls Day sehr gut gefallen und ich kann
die Tierarztpraxis auf jeden Fall weiterempfehlen, da man sehr viel dazugelernt hat.
Im Waldorf-Kindergarten in Zehlendorf:
…Es war interessant zu beobachten, wie die Erzieherinnen gleichzeitig hauswirtschaftliche
Tätigkeiten und das Spielen mit den Kindern verbinden konnten…Der Beruf des Erziehers
ist ein Zukunftsberuf für junge Männer, die kreativ, einfühlsam und engagiert sind
und in einem sozialen Gefüge arbeiten wollen.
Bei Riller&Schnauck:
…Autoreifen anmontiert, Reifendruck reguliert, Autos angeguckt, viel rumgestanden…
Bei der Daimler AG:
Wir durften uns von vier technischen Bereichen zwei aussuchen. Beim Bohren habe ich
ein Mühlenspielbrett gebohrt. Bei der Elektroinstallation habe ich Kabel vernetzt,
sodass Strom für eine Lampe entsteht. Mir hat der Girls‘ Day gut gefallen.
In der Kita Roonstraße:
…Man merkt, dass die Erzieher viel zu tun haben. Mir hat der Boys‘ Day sehr gut
gefallen. Er ist sehr empfehlenswert.
An der Freien Universität, Fachbereich Mathematik:
…Es wurde ein Mathespiel vorgestellt und die Mathematik dahinter ergründet und uns
wurde vorgestellt, wie man am Computer Sachen simulieren kann. Mein Girls‘ Day war
in Ordnung. Ich würde den Tag aber auf jeden Fall weiterempfehlen.
„Spy Girl“ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR):
Es wurde Informatik vorgestellt und wir haben Studenten interviewt und sehr viel
darüber gelernt. Mir hat es sehr gut gefallen.
Bei Microsoft „Code your life“ – Die Medienfabrik:
…eine Twitterwall zusammen mit anderen Schülern erstellt, Frauen aus der IT-Branche
interviewt… Es hat mir mittelmäßig gefallen, weil es zwischendurch technische Probleme
gab, man nicht so viel gemacht hat, es größtenteils langweilig war und zu viele
Schülerinnen dort waren.
In einer Arztpraxis:
…an der Anmeldung gearbeitet, beim Blut abnehmen zugeschaut…Es war eine gute Erfahrung,
leider etwas zu kurz.
Bei einer Planungsgesellschaft:
Ich war auf mehreren Baustellen und dann … noch bei einer Wohnungsabgabe… Ich finde
den Girls‘ Day gut, weil man in verschiedene Berufe „reinschnuppern“ kann.
Beim ADAC Fahrsicherheitstraining:
…Es hat mir gut gefallen, aber es hätte mehr Praktisches geben sollen.
Bei Riller&Schnauck:
Wir wurden durch das Haus geführt, es wurden verschiedene Abteilungen gezeigt…
Ich dachte zuerst, es sei langweilig, doch es hat sehr viel Spaß gemacht und ist
auch für Mädchen empfehlenswert.
In einem Vodafone Shop:
Ich habe viele Sachen gelernt. Uns wurde gezeigt, wie man mit Kunden umgeht… Dann
haben wir eine Menge Sachen bezüglich der Tarife gelernt…und wie man Probleme der
Kunden löst…
Beim Tonstudio Hastings:
Ich war bei einer neuen Radiowerbung von Saturn dabei und habe einen eigenen Werbespot
geschrieben und gesprochen.
Im Baumarkt:
Blumen umgepflanzt, Tiere gepflegt, Baustoffe untersucht. Ich fand es o.k., aber
es gibt auch bessere Sachen.
Bei BVB.net:
Ich habe mir die Werkstatt angeschaut und bin dann alleine einen Bus gefahren. Mir
hat es sehr gefallen und ich kann es weiterempfehlen.