Lilienthal-Gymnasium Berlin
Dieser Webauftritt spiegelt den Stand vom 10. Oktober 2015 wider und wird nicht mehr aktualisiert,
den aktuellen Webauftritt finden Sie unter
https://lilienthal-gymnasium-berlin.de/
In seinem Weihnachtsrundbrief 2010/2011 veröffentlichte der Verein
Lernen-Helfen-Leben e.V.
einen Bericht über das von ihm seit Jahren unterstützte Collège de l’Amitié in Benoye (Tschad).
Zugunsten dieses Collège hatte das Lilienthal Gymnasium in Zusammenarbeit mit LHL e.V.
2009 einen Projekttag und Weihnachtsbasar veranstaltet.
Von den daraus erwachsenen Spendengeldern wurde ein Brunnen direkt neben dem Collège gebaut, so dass Schüler und Lehrer nun endlich über sauberes Trinkwasser verfügen.
Der Aufbau eines kleinen Schulgartens profitiert ebenfalls davon; dort sollen Heilpflanzen gegen die Malaria v.a. angebaut und Versuche zur Herstellung und Nutzung von Kompost durchgeführt werden.
Zweimal in den vergangenen Jahren war der Schulleiter des Collège de l’Amitié Gast an unserer Schule und vermittelte in anschaulichen Vorträgen ein Bild vom aufstrebenden Schulleben in Benoye.
Das Glück der dortigen Schülerinnen v.a., in die Schule gehen zu dürfen, weil Gleichaltrige u.a. im weit entfernten Berlin sich für sie einsetzten, bewegte unsere Schüler derart, dass einzelne Lerngruppen zu verschiedenen Anlässen mit unterschiedlichen Aktionen das Collège de l’Amitié immer wieder unterstützt haben.
Zweimal wurden die Einnahmen des französischen Cafés am Tag der offenen Tür dem Schulgeldfonds für Mädchen gespendet ebenso wie die Einnahmen für Plätzchen und Pralinen, die ein Leistungskurs Geographie auf einem Weihnachtsbasar verkaufte, für Solarlampen wurde in einer spontanen Schüleraktion Geld gesammelt…
Sch, 11.01.2011
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Am 13.06.2012 besuchte Monsieur Elysée aus dem Tschad (genauer aus Benoyé) die Geographie-Oberstufenkurse unserer Schule, um über die Situation in seinem Land zu berichten. Er kam in Begleitung von Herrn Marquardt, Vorsitzender des Vereins „Leben-Helfen-Lernen“.
Der Kontakt zu diesem Verein kam über unsere (nun ehemalige) Kollegin Sabine Schrimpf zustande, die sich seit Jahren für den Verein und das Collège de l’Amitié engagiert.
M. Elysée ist 36 Jahre alt, ist im Vorstand des Vereins, im Collège aktiv und Redakteur einer lokalen Radiostation. Er ist aber auch der Sohn eines Bauern, hat ein Feld zu bestellen und arbeitet im Centre culturel, einer Beratungsstelle für die Bauern der Umgebung.
M. Elysée berichtete sehr konkret über die Wirksamkeit des Brunnens am Collège,
denn so können die Mädchen (!) nach der Schule gleich Wasser nach Hause tragen.
Überhaupt ist der Schulbesuch, der Geld kostet, ein Luxus, denn die Analphabetenrate
ist nach wie vor sehr hoch.
Insofern ist jede/r Schüler/in sehr dankbar, wenn ihm oder ihr der Schulbesuch durch
unsere finanzielle Unterstützung ermöglicht wird.
Frau Sturm betonte in ihrer Begrüßung neben der sozialen Verantwortung, die unsere Schule für das Collège übernimmt, auch den greif- und fassbaren Aspekt, der durch die Anwesenheit von Monsieur Elysée gegeben sei.
„Wir stehen auf und bauen unser Land auf!“ – so das Motto in der Landessprache Daran wollen wir im Rahmen unserer sozialen Verantwortung mitwirken!
Pz, 17.06.2012
Unsere Spendenaktion für den Schulbesuch mehrerer Mädchen im Collège de
l'amitié brachte mehr als 300 € ein (335,44 € ganz genau) – ein tolles
Ergebnis!
Wenn sie Näheres über den Verein „Lernen – Helfen – Leben e.v.“ wissen
wollen, so informieren Sie sich bitte unter
www.l-h-l.org.
Danke allen Spendern und Spenderinnen!
Motto: Kleines Geld – große Wirkung! Und im nächsten Jahr machen wir hoffentlich weiter so!
Pz und die SV (Hoedt, Steffan, Kubiessa,
Buder, Zimmermann, Hitzheim)
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Auch in diesem Jahr war die SV wieder aktiv und sammelte für die Mädchenbildung des collège de l'amitié im Tschad. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben 210 € und 2 Cent für die Mädchenbildung gesammelt!
Das Geld ist gestern überwiesen worden. Danke allen für die Großzügigkeit!
F. Prinz-Dannenberg
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…Jürgen Marquardt, war am 11. März bei uns zu Gast und informierte die Schüler und Schülerinnen der beiden Leistungskurse Geographie des 2. Semesters sowie die Schüler und Schülerinnen der 10.2 über die Aktivitäten des Vereins im Tschad und besonders natürlich über unser soziales Projekt, das Collège de l'amitié in Benoye, über die Mädchenbildung, die Lebensverhältnisse, die politische Situation und über die Notwendigkeit, dieses arme Land über Projekte zu unterstützen.
Es ist klar, dass wir den Verein weiterhin unterstützen werden.
Dank an Herrn Marquardt für seine eindrucksvolle Schilderung!
F. Prinz-Dannenberg
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Die hohe Spendensumme in Höhe von 716,87 € haben wir unserer äußerst rührigen SV zu verdanken, die unermüdlich um Spenden warb. Dank an unseren Schulsprecher Benedikt Lang und seine Stellvertreter! Zum neuen Jahr erreichte uns ein Dankesschreiben von Herrn Marquardt, dem 1. Vorsitzenden von LHL e.V.
F. Prinz-Dannenberg
Am Freitag, dem 12. Juni 2015, am Weltkindertag gegen Kinderarbeit, hat die Klasse 8.4 sich entschlossen, nach Beendigung einer Unterrichtsreihe zur „Kinderarbeit“ im Ethikunterricht, aktiv gegen Kinderarbeit vorzugehen. So haben sich mehrere Schülergruppen gebildet, um an diesem Tag in kurzen Vorträgen die anderen Schüler der Schule über die vorliegende Thematik aufzuklären und um Spenden zu bitten. Kinderarbeit ist ein schwerwiegendes Problem, besonders in Asien und Afrika. Über 265 Millionen Kinder auf der Welt arbeiten, davon sind 168 Millionen als Kinderarbeiter eingestuft. Kinderarbeit ist ein Teufelskreis: Arme Familien schicken ihre Kinder zur Arbeit, diese Kinder können nicht zur Schule gehen, vernachlässigen ihre Bildung und haben somit keine Möglichkeit zum finanziellen Aufstieg. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Das gespendete Geld soll einer Organisation im Kongo zur Bekämpfung der Kinderarbeit zu Gute kommen. Diese Organisation heißt „Petite Flamme“ und ihr wurde am 25. April 2015 vom Bundesaußenminister F.-W. Steinmeier der Roland Berger Preis für Menschenwürde verliehen. Hier ein leicht veränderter Auszug aus der Pressemitteilung der Roland Berger Stiftung:
Das kongolesische Schulprojekt „Petite Flamme“ wurde 1996 gegründet und betreibt heute 12 Schulen für über 2200 Kinder, die in den Slums der Hauptstadt Kinshasa aufwachsen. Petite Flamme ist die einzige Schulorganisation in der Demokratischen Republik Kongo (Afrika), in der die Kinder Unterrichtsmaterialien, Schuluniformen, Essen und eine vollständige Gesundheitsversorgung erhalten. Petite Flamme finanziert sich weitgehend über Spenden und Patenschaften, die Unterstützung durch deutsche Paten begann im Jahr 2006.
Im Rahmen dieser Spendenaktion konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.4 dann tatsächlich 317 Euro und 27 Cent einsammeln und spenden. Sie bedanken sich auf diesem Weg bei allen Spendern.
Klasse 8.4
Elke Combes (Ethiklehrerin)