Trinationales Europaprojekt der 11.4 in Frankreich

Zum siebten Mal war unsere Schule zu einer Reise in das südfranzösische Städtchen Saint Jean d´Angely eingeladen, um im Centre de Culture Européenne vom 05.12.09 bis zum 19.12.09 die europäische Zusammenarbeit unter Jugendlichen zu fördern. Alles war darauf ausgerichtet, dass man sämtliche Aktivitäten mit den anderen zwei Nationen (Frankreich und Polen) gemeinsam durchführte, und dies fing schon bei der Zimmeraufteilung an. Es wurde darauf geachtet, dass in jedem Zimmer Schüler aus jeder Nation untergebracht waren.

Unter dem Thema „20 Jahre nach dem Mauerfall / 20 ans après la chute du mur“ hielten wir Diskussionsrunden mit einer polnischen (XV Liceum Ogolnoksztalcace, Warschau) und einer französischen Klasse (Lycée Vauban, Aire-sur-la-lys) ab. Zeitzeugen, zum Beispiel der Journalist Stefan Mahlke, berichteten über ihre Erlebnisse zum Ende der DDR. Zusätzliche Vorträge boten uns Einblicke in die Geschichte der im Jahre 770 gegründeten Königlichen Abtei, in der wir untergebracht waren.

In den zwei Wochen hatten wir ein durchgeplantes Programm, bei dem wir um 8.00 Uhr täglich zum Frühstück erscheinen mussten und mehrere Exkursionen unternahmen. Die erste Besichtigung ging nach Talmont-sur-Gironde und als nächstes durften wir ein Gymnasium in Saint Jean d´Angely besichtigen. Außerdem besuchten wir die nahegelegenen Städte Saintes mit der berühmten gotischen Kathedrale, La Rochelle am Atlantik und Royan an dem riesigen Mündungstrichter der Gironde in das Meer.

Über die Vorträge hinaus lockerten verschiedene Workshops und andere Ereignisse, wie zum Beispiel ein Jazz-Konzert, ein Mittelalterliches Banquett und der Bunte Abend den Aufenthalt auf. Es boten sich eine Vielzahl an Workshops, wie Singen, Tanzen, Bronzegießen, Multimedia und Theater, an. Jede Nation leistete einen Beitrag zum Trinationalen Abendessen, wobei die Franzosen die Vorspeisen, die Polen das Hauptgericht und wir das Dessert (Wackelpudding, Rote Grütze u. a.) vorbereiteten.

Man bekam zusätzlichen Kontakt mit Leuten aus der Stadt durch eine Einladung zum typisch französischen Abendessen sowie Interviews, die im persönlichen Gespräch mit Bewohnern von St. Jean d'Angely durchgeführt wurden.

Durch die Reise wurden Vorurteile gegenüber den anderen Nationen aufgehoben, Freundschaften geschlossen und auch verstärkt. Viele halten immer noch Kontakt zu den französischen und polnischen Schülern. Für uns alle bot die Fahrt nach Frankreich eine sehr lehrreiche Erfahrung.

Wir danken Herrn Schnepf für die Vorbereitung und Durchführung.

 

Für die 11.4
Derya Bicer, Marja Purschke

 

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